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Review: Reason for Jack - "Whiskeyhead"
Author: Medicine Man
Hinzugefügt am: 07.05.2020 11:22
Reason For Jack – Whiskeyhead

Let's play some Badass Rock 'n' Roll

Artist: Reason For Jack

Herkunft: Nümbrecht, Deutschland

Album: Whiskeyhead

Spieldauer: 44:40 Minuten

Genre: Bad Ass/Hardrock/Metal

Release: 08.05.2020

Label: Eigenproduktion

Sichere Dir gleich Dein Exemplar, direkt über die Jungs: shop@reasonforjack.de

[Der Shop ist im Aufbau und in Kürze verfügbar]

Web: www.reasonforjack.de

Bandmitglieder:

Gesang und Gitarre – André Quernheim
Gitarre und Backgroundgesang – Patrick Lacroix
Bassgitarre und Backgroundgesang – Frank Pasenau
Schlagzeug – Stefan Friederichs

 

Zeit für Bad Ass Rock vom Feinsten.

Irgendwann zwischen 2015 und 2019 schwebte Lemmy's Seele durch die Lande, auf der Suche nach einem gepflegten N°7 und prallte auf diese Jungs aus dem

Oberbergischen Kreis, kein Wunder, kommt man sehr schwer an Frontröhre Andre vorbei^^.

Und weil es bei den Mannen so gemütlich war, ist sein Spirit gleich bei ihnen geblieben.

 

12 Track Album mit Intro, fleißig. Nun bin ich ja bekanntlich nicht sooo der Intro Fan, aber bei diesem Silberling passt das perfekt in die Dramaturgie

und ist ein sehr edles Vorspiel zu meinem Lieblingstrack auf der Scheibe "Church Of Jack". Ohne einen Lemmy-Double-Gedanken hämmert uns André

„Life ain’t bad at the Church Of Jack“ in die Matrix - und ich hab den Titel vorm weiterhören gepflegt erstmal 3x auf Replay gehabt :)
[Vielleicht auch der Soundtrack zu unserem Sender^^].

 

Weiter geht die wilde Reise mit "Tattooed Angel", brilliante Nummer geiler Aufbau und der gut getimte Backroundchor kommt edel.

Drückt gut im Gesicht und brennt sicher auch live die Bude an. Top Job von Frank an den dicken Stricken und Stefan an der Schießbude,

perfekt veredelt von Patrick und Andre mit den Turbofiedeln. Das macht Fun.

 

Druckvoll geht es weiter, mit "Mercenaries" und "The Satisfier", wobei bei mir Dramaturgie und Turbobretter zum Satisfier tendieren. Edelnummer.
[Da würde selbst Bewegungsmuffel Lemmy inne Puschen kommen^^]

 

"The Hunter". Boom. Überrascht!! Fett und Hymnenartig kommt der Jäger daher, also Regler auf 11 und volles Brett Geflügelhautentzündung. Nur geil!

 

Mit "Metal City", "Badass Rock´n´Roller" und "Mengrinding Queen" nehmen wir wieder ordentlich Fahrt auf

und hier zeigt sich auch das musikalische Vermögen der Jungs und ihre Vielseitigkeit, ist doch der Bad Ass Rocker

nahezu eine verschmitzte dirty Rockabilly-Metal Orgie mit Augenzwinkern und pefekt zum mitjodeln beim Live-Act.

 

"Backstage Bitch" ... muss ich direkt schmunzel und hab' 'ne Liste im Kopf.
An wen wohl die Jungs dachten, beim einfiedeln^^...
Die Dramarturie und die Soli sind oberlecker in der Nummer.

 

Rhythmuswechsel. "Break your Chains". Nur geil. Hymne. Free your mind.
Meine Soundkollegen Carsten Ahrens (Pure Sound Radio) und Frank Lange (Bremer Rundfunk) hätten die Drums gern etwas fetter gehabt,

meiner Begeisterung tat es keinen Abbruch, und wenn ich nickte, war es wohl in meiner Verzauberung [grins].

 

Mit "Weekend Warriors" und dem Titel zur Scheibe "Whiskeyhead" wird der
Silberling perfekt abgerundet und lässt garantiert nicht nur Biker-Herzen erleuchten.

 

Gelungenes Debut!! Gut durchdacht und gut gemacht. Kompliment auch für Mix & Mastering.

Und wenn er auch unüberhörbar da ist, der Bezug zur Lemmy-Kapelle, ist es dennoch alles andere als eine Kopie!
Hier hat sich in Reason for Jack eine neue Marke formiert, eigenständig und sehr kreativ.

Der alte Medicus ist in Flammen und begeistert. Daumen hoch und eine ganz klare Kaufempfehlung.
Für mich bis Dato das beste Hardrock-Album welches mir bislang 2020 unterkam, und das, sind ja nicht gerade wenige.
Weiter so Jungs, wir von Pure Sound Radio werden in jedem Fall auch zu den Live-Gigs bei Euch einschlagen.

cheers'n rock,
für Pure Sound Radio, Ivo Zeiner

www.puresoundradio.com

 

 

Kommentar

07.05.2020 19:21 Uhr RfJ
sehr gute und launige Review... Danke... macht richtig Lust aufs hören... !!!