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FFDP - "F8" bei Turn It Up, Metal am Donnerstag
Hinzugefügt am: 04.03.2020 14:46

Alles beim Alten im Reich des Modern Metal.

Knapp zwei Jahre nach ihrer letzten Krachmachsause "And Justice For None" beenden Five Finger Death Punch das Warten auf neues Studiomaterial.

Auch auf ihrem mittlerweile achten Studioalbum bleiben sich Five Finger Death Punch musikalisch treu. In puncto Inspiration und Referenzen irgendwo zwischen den üblichen Verdächtigen (Disturbed, Pro Pain, Clawfinger,) hin und her pendelnd, zieht das Quartett unbeirrt seinen Stiefel durch. Das freut den Fan.

Paradebeispiele für das Adeln der eigenen Trademarks gibt es auf "F8" zur Genüge. "Full Circle", "Bottom Of The Top", "Mother May I (Tic Toc)", "Scar Tissue": Allesamt stopfen sie alles in einen Topf. Soll heißen: Rhythmische Dampfkraft trifft auf klinische Power, und immer schön pünktlich zum Refrain der Chorus.

Das von Kevin Churko (Disturbed, Slash, Ozzy Osbourne) satt produzierte Album nimmt den Fan zwischendurch auch mit auf einfühlsamere Reisen mit "Living The Dream", "To Be Alone", "Darkness Settles In", "Brighter Side of Grey".

Bei so viel Standardware geht das einzig wirkliche Ü-Ei des Albums beinahe unter. Auf "A Little Bit Off" unterzieht sich der notorisch schlecht gelaunte Ivan Moody einer doch sehr fragwürdigen Matchbox Twenty-Therapie, Santana-Gitarren inklusive.

Das feiert man entweder ab, oder man haut es einfach in die Tonne – je nachdem auf welcher Seite man steht.

1. F8

2. Inside Out

3. Full Circle

4. Living The Dream

5. A Little Bit Off

6. Bottom Of The Top

7. To Be Alone

8. Mother May I (Tic Toc)

9. Darkness Settles In

10. This Is War

11. Leave It All Behind

12. Scar Tissue

13. Brighter Side Of Grey

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